Effizienzhaus

Energieautark Wohnen und Leben


Das vom IfU (Institut für Umweltenergie) entwickelte „Effizienzhaus Plus“ verspricht Bauherren  CO2-Neutralität und Energieautarkie. Von Anfang an haben die Praktiker im IfU beim „Effizienzhaus Plus“ dem neuen Bauprinzip die erforderlichen Grundsätze für die Speicherung von Energie in den Bauteilen des Gebäudes bedacht und umgesetzt.

Das „Effizienzhaus Plus“ ist erstmals in Deutschland mit einem intelligenten Energiemanagement ausgestattet, das alle Stromerzeuger und Verbraucher im Haus misst, steuert und regelt - einschließlich des Elektroautos vor der Tür. Die Speicherbauweise macht Bauherren unabhängig von fossilen Energieträgern.

Schon bei der Gründung wird die Bodenplatte zum Erdreich gedämmt. Damit ist es möglich, sie als Speicher für Wärmeenergie durch Umwandlung von elektrischer Energie (PV-Anlage) zu nutzen. Das gleiche gilt für die Wände und Decken. Das Energiekonzept mit fortschrittlicher Wärmepumpen- und Lüftungstechnik steht für Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit. Die intelligente Bauweise wirkt sich auch bei den Baukosten sehr positiv aus - ein „Effizienzhaus Plus“ kostet deutlich weniger als etwa ein Passivhaus.

Das „Effizienzhaus Plus“ nach IfU speichert Energie in den Bauteilen und verbraucht so einen erheblichen Anteil der selbst erzeugten Energie. Die Stromnetze der Energieversorger werden erheblich entlastet und erneuerbare Energien aus Windkraftanlagen und Photovoltaik-Anlagen erhalten einen höheren Anteil am Gesamtenergieertrag.

Bei der Gebäudehülle soll das 3 Literhaus erreicht werden. (30 kW/m²a).

Optimale Speicherwerte werden mit Wänden aus Kalksandstein und einem Wärmedämmverbund-System (WDVS) erreicht. Grundsätzlich lässt sich beim „Effizienzhaus Plus“ jeder Wandaufbau realisieren, dabei gilt aber: Je besser der U-Wert, umso geringer ist die Energiespeicherung! Dreifach verglaste Fenster, die hohe solare Gewinne zulassen sowie ein ausgereiftes Dachsystem mit hohen Dämmeigenschaften sorgen für hohen Wärmeschutz der Gebäudehülle.